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Claus Eckermann Foto: Claus Eckermann

9. März 2020: Pressemitteilung der SPD - Fraktion im Rat der Samtgemeinde Elbmarsch. Über 4500 Unterzeichner wollen Vollsperrung der B 404 und der Elbbrücke verhindern

Sehr geehrte Damen und Herren,

mehr als 4500 Betroffene haben bisher im Rahmen der von der SPD Elbmarsch initiierten Unterschriftenaktion mit ihrer Unterschrift zum Ausdruck gebracht, dass sie mit einer Vollsperrung der B 404 und der Elbbrücke nicht einverstanden sind.

Nach einem Behördengespräch bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wurde lediglich der Zeitraum der Vollsperrung von sechs auf nunmehr vier Wochen reduziert.

Das bedeutet, dass im Jahr 2021 die Elbmarschbürger, die Pendler, die Gewerbetreibenden, die Rettungsdienste, der ÖPNV, kurzum alle Verkehrsteilnehmer, ob Richtung Hamburg, Geesthacht oder umgekehrt, weiterhin für vier Wochen die Elbbrücke nicht überqueren können.

Die eindrucksvollen 4500 Unterschriften, Stand 09.03.2020, die in der Elbmarsch und im Online – Portal zusammengekommen sind, unterstreichen die Brisanz dieser unstreitig notwendigen Sanierungsmaßnahme.

Die Nutzer der Elbbrücke sind in voller Sorge in Bezug auf die Erreichbarkeit ihrer Arbeitsplätze. Gewerbetreibende und Wirtschaft befürchten hohe Umsatzeinbußen, Krankenhaus- und Arztbesuche können nicht mehr durchgeführt werden, da diese wichtige Verkehrsader im Osten Hamburgs für vier Wochen gesperrt werden soll.

Andere Lösungen, wie z. B. eine halbseitige Sperrung, Einrichtung einer Busspur oder die Überquerung der Elbbrücke in den Morgen-, Mittags- und Abendstunden sollten unbedingt möglich sein und sind den Planungen zu berücksichtigen. Denn die weitere Elbquerung der A 1 ist keine Alternative für die Menschen, die in Geesthacht, im Herzogtum Lauenburg und die östlichen Bezirke von Hamburg ihren Arbeitsplatz erreichen müssen. Gleiches gilt für die Lauenburger Elbbrücke, die zudem auch noch saniert werden soll.

Die Aussagen des Landtagsabgeordneten André Bock, CDU, dass eine „vorübergehende Sperrung gar nicht das Kernproblem“ sei und „der Verkehr suche sich dann schon seinen Weg“, werden durch die 4500 Unterschriften eindrucksvoll widerlegt. Und es zeigt auch, dass die Anliegen der Menschen ernstgenommen werden sollten.

Da wir, die SPD Elbmarsch, die Sorgen und Nöte der Menschen ernst nehmen, darf die von uns geforderte öffentliche Informationsveranstaltung zur Sanierung der Elbbrücke nicht erst im Herbst 2020 erfolgen. Sie sollte wesentlich früher stattfinden, damit sich die Bürgerinnen und Bürger und alle relevanten Gruppen in die Planung einbringen können.

Antje Dedio Claus Eckermann

Ortsvereinsvorsitzende Fraktionsvorsitzender

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