Unsere Kandidaten für die Samtgemeinde Elbmarsch

 
Foto: SPD Uwe Harden

Uwe Harden

2 Kommentare
 

Die SPD-Elbmarsch stellt ihre Kandidaten für den Rat der Samtgemeinde Elbmarsch vor.

 

Leistungsbilanz, Wahlprogramm und Kandidatenvorstellung


Das SPD-Team für Samtgemeinde



Verfügbare Downloads Format Größe
Wahlbroschüre Samtgemeinde Elbmarsch PDF 7,22 MB
Kandidatenbroschüre Samtgemeinde Elbmarsch PDF 1,36 MB
 
    Kommunalpolitik
 

 

2 Kommentare zu Unsere Kandidaten für die Samtgemeinde Elbmarsch

1

Thomas

am um 09:54 Uhr

 

"Eins müsst ihr mal erklären:
Durch immer mehr Neubaugebiete, Ansiedlung von Gewerbe, sorgt ihr nicht nur für den regelmäßigen Verkehrsinfarkt, sondern auch für erheblich Lärmbelästigung der Anwohner, des alten Wegenetzes (z.B. L217). Nun wollt ihr etwas gegen, den Verkehrsinfarkt unternehmen, was gar nicht auf Kreisebene möglich ist, und weiterhin für weiteren Ausbau der Wohngebiete und Gewerbegebiete sorgen. Das passt doch nicht zusammen, oder?
Ganz großen Spaß werden wir bekommen, wenn Amazon sich hier ansiedelt. Tausende zusätzliche Verkehrsbewegungen am TAG, ein Unternehmen, das stolz ist keine Steuern zu zahlen und die schlechtest bezahlten Arbeitsplätze anzubieten, die man sich vorstellen kann. Wenn es hier viele Arbeitssuchende für Billigarbeitsplätze geben würde, bräuchten unsere Landwirte nicht die Arbeiter aus Polen, Rumänien usw. zu holen. Folglich wird ein Großteil der Arbeiter bei Amazon, durch auswärtige Arbeitnehmer besetzt werden. Sind super Aussichten."

2

Hendrik Frese

am um 07:56 Uhr

 

Lieber Thomas,

zunächst Danke für Deinen Kommentar auf unserer Homepage, auf den ich Dir gerne antworten möchte.

Du kritisierst in Deinem Kommentar, dass wir den „Verkehrsinfarkt“ und Lärmbelästigung durch Neubaugebiete, Ansiedlung von Gewerbe etc. auslösen würden. Dieses kann ich so nicht nachvollziehen und sehe darin auch keine Alternative. Ich möchte Dir gerne erläutern warum:

Ich gebe Dir völlig recht, dass die Verkehrssituation momentan bescheiden ist, ich selbst stehe jeden Morgen auch im Stau und ärgere mich darüber. An diesem Punkt arbeitet die SPD allerdings bereits mit Hochdruck, ist allerdings nicht ganz so einfach, da wir über eine Bundesstraße (B404) sprechen, dessen Zuständigkeit beim Bund liegt.

Das Problem liegt allerdings meines Erachtens nicht in der Elbmarsch, sondern an den Baustellen auf der A39 und der A1, welches dazu führt, dass viele Autofahrer aus dem Bereich Lüneburg über die B404 ausweichen und sich der Verkehr von der Ampel B404/A25 zurückstaut. Das wiederum hat Auswirkungen auf den Verkehr in der gesamten Elbmarsch.
Dieses Problem lässt sich allerdings nicht so einfach lösen, wenn überhaupt mit intelligenter Verkehrsführung und vielleicht mit temporären LKW-Fahrverboten auf der B404, um zumindest den LKW-Transitverkehr auf den Autobahnen zu halten.

Neubaugebiete halte ich für immens wichtig, natürlich in Maßen. Aber in kleinen Einheiten sichern sie uns Steuereinnahmen und Kaufkraft in der Elbmarsch, ohne die kleine Geschäfte und Gewerbebetriebe und Handwerker in der Elbmarsch nicht leben könnten.
Ich selbst stamme aus einer kleinen Gemeinde in Nordhessen, ähnlich groß wie die Elbmarsch, in der sich die Einwohnerzahl seit Jahren verringert. Das bedeutet, dass es mittlerweile nur noch einen Lebensmittelmarkt gibt, viele kleine Geschäfte und Handwerker geben auf und die jungen Familien ziehen weg, da die Eltern keine Arbeit finden. Da würde nach meiner Meinung auch der Elbmarsch drohen, wenn wir nicht auf moderatenZuzug setzen. Hier müssen wir auch kleine und bezahlbare Wohneinheiten anbieten, um die jungen Singles in der Elbmarsch halten zu können. Das sichert uns unsere Zukunft.
Ähnlich sehe ich das auch bei Gewerbe. Das Gewerbegebiet Eichholz ist in meinen Augen gut aufgestellt. Wir haben dort keine großen Logistikfirmen, welche mit übermäßigem Verkehr die Elbmarsch belasten, sondern kleinteilige Firmen und Gewerbe, sowie lokale Handwerker. Das finde ich persönlich relativ optimal und es sicher den Gemeinden und der Samtgemeinde notwenige Steuereinnahmen, die wir für Straßenbau, KiTa´s und Schulen und andere für die Bürgerinnen und Bürger wichtige Projekte ausgeben können.

Es ist richtig, dass wir auf kommunaler Ebene wenig gegen den steigenden Verkehr und Lärm unternehmen können. Allerdings können wir uns, und daran arbeitet die SPD-Elbmarsch bereits, an unserer Bundestags- und Landtagsabgeordnete wenden, und sie in die Problematik einbeziehen. Hierzu haben wir bereits etliche Termine gehabt und haben wir das Thema sensibilisiert. Erst gestern habe ich um einen Termin bei unserer Landtagsabgeordneten Schröder-Ehlers gebeten, da die Situation zur Zeit wirklich schwierig ist und wir über Lösungsmöglichkeiten auch auf Landesebene suchen müssen.

Über die Ansiedlung von Amazon in Winsen können wir in der Elbmarsch natürlich wenig sagen, da wir keine Entscheidungsbefugnis dazu haben. Allerdings kann ich Dir schon jetzt sagen, dass wir uns intensiv für ein LKW-Fahrverbot sowohl auf der Elbuferstraße, als auch auf der B404 einsetzen werden, damit der daraus resultierende Verkehr über die A39 und A1 verteilt wird. Zur Steuerthematik von Amazon verkneife ich mir einen Kommentar, denn das würde unsachlich.

So hoffe ich, dass ich Dir ein paar Antworten auf Deine Fragen geben konnte und lade Dich ein, Dich gerne an uns zu wenden, wenn Du weitere Fragen hast.

Herzliche Grüße,

Hendrik Frese


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